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IBU

Ältere Beschäftigte als Innovationsexperten bei der Bewältigung des Unplanbaren

IBU

Ältere Beschäftigte als Innovationsexperten bei der Bewältigung des Unplanbaren
Projektinformationen
Förderkennzeichen (FKZ): 
01HH11004
Projektlaufzeit: 
Juni 2012 - Mai 2015
Beteiligte Institutionen
Kontaktinformationen
Ansprechpartner/-in: 
Adresse:
Jakob- Klar- Strasse 9
80796 München
de
Telefon: 089 27 29 21 65
Faxnummer: 
089/272921-60
Kurzbeschreibung

Innovationsprozesse in Unternehmen sind heute in vielen Fällen nicht mehr auf bestimmte Abteilungen und Stellen begrenzt. Da der Druck auf Entwicklungszeiten und -kosten weiter zunimmt und häufig ein umfangreicher Bedarf an Kompetenzen und Ressourcen besteht, finden Innovationsprozesse verstärkt in Wertschöpfungsketten und Netzwerken statt („Open Innovation“), in die auch KMU eingebunden sind. Durch die Vielzahl der beteiligten Akteure unterschiedlicher Organisationen steigen die Unwägbarkeiten und die Zahl der kritischen Situationen in diesen Innovationsprozessen. Diese Elemente stellen jedoch kein Defizit dar, welches zu überwinden wäre, sondern bieten vielmehr Potenziale, die es produktiv zu nutzen gilt. Damit verbunden sind vielfältige Anforderungen an die Beschäftigten, für deren Bewältigung sie über spezifische Kompetenzen verfügen müssen. Neben technischem Fachwissen sind dies ein besonderes Erfahrungswissen im Umgang mit Unwägbarkeiten sowie die Fähigkeit, in unternehmensübergreifenden Zusammenhängen das verfügbare Wissen zu teilen und auszutauschen. IBU geht davon aus, dass ältere Beschäftigte über diese spezifischen Kompetenzen verfügen. Dies umfasst neben einem Expertenwissen insbesondere die im Verlauf langjähriger Berufslaufbahnen aufgebauten Strukturierungs- und Vernetzungskompetenzen. Trotz zunehmender Aufmerksamkeit für Ressourcen und Potenziale der Beschäftigten 50+ sind diese besonderen Stärken älterer Arbeitnehmer bisher aber noch kaum genutzt.