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Hand/I

Der demografische Wandel im Handwerk: Innovationen durch gesunde Unternehmensstrukturen im handwerklichen Kleinstbetrieb und demografischer Wandel

Hand/I

Der demografische Wandel im Handwerk: Innovationen durch gesunde Unternehmensstrukturen im handwerklichen Kleinstbetrieb und demografischer Wandel
Projektinformationen
Förderkennzeichen (FKZ): 
Demograf-00-136
Projektlaufzeit: 
Juli 2011 - April 2015
Beteiligte Institutionen
Kontaktinformationen
Ansprechpartner/-in: 
Adresse:
Günther-Wagner-Allee 23
30177 Hannover
de
Telefon: +49 (0)511 870116108
Faxnummer: 
+49 (0)511 285 33 16108, +49 (0)511 285 33 16129
Kurzbeschreibung

Der demografische Wandel stellt insbesondere Handwerksbetriebe vor große Herausforderungen. Beschäftigte müssen dauerhaft qualifiziert und weitergebildet werden, um ihre Arbeitsfähigkeit bis zur Rente zu erhalten und die Entwicklungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Betriebes mittel- und langfristig sicherzustellen. Um die Innovationsfähigkeit von Unternehmen und die Arbeitsfähigkeit der Beschäftigten zu stärken, ist ein bewusster Umgang mit den Belastungen und Ressourcen unverzichtbar. Ziel dieses Vorhabens ist es, ein praxistaugliches demografie- und gesundheitsorien-tiertes Verfahren zur Ermittlung und Gestaltung von Innovationstreibern und Hindernissen im Ar-beitsprozess zu entwickeln, zu erproben und durch ein geeignetes Multiplikatorenkonzept zu verbreiten. Dabei soll ein besonderes Augenmerk auf die Innovationstreiber gelegt werden, die gleichzeitig die Gesundheit der Beschäftigten positiv beeinflussen. Mit dem zweigestuften Verfahren (Ausbildung zum Innovationsscout - Ausbildung zum Innovationsberater) soll der demografische Wandel im Handwerk prospektiv gestaltet und der intergenerative Wissenstransfer innerhalb der Betriebe und der Gewerke ermöglicht werden. Das Verfahren soll partizipativ mit Betriebsinhabern und Beschäftigten aus Handwerksbetrieben entwickelt und erprobt werden, wobei älteren und erfahrenen Mitarbeiter/innen eine Schlüsselrolle zukommt. Mittel- und langfristig wird die Entwicklung eines zertifizierten Fortbildungsprogramms zum Innovationsberater angestrebt, das erfahrenen Beschäftigten des Handwerks neue berufliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnen soll.
Die Kooperationspartner repräsentieren ein interdisziplinäres Spektrum, welches arbeits-, betriebs- und gesundheitswissenschaftliche Expertise mit dem Praxiswissen der Krankenkassen und der Handwerkskammern und der bei ihnen eingetragenen Betriebe (Handwerksrolle) vereinigt.