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DEBBI

Diskontinuierliche Erwerbsbiografien als betriebliche Innovationschance

DEBBI

Diskontinuierliche Erwerbsbiografien als betriebliche Innovationschance
Projektinformationen
Förderkennzeichen (FKZ): 
01HH11052 / 01HH11053 / 01HH11054
Projektlaufzeit: 
November 2011 - April 2015
Projektsteckbrief: 
Beteiligte Institutionen
Kontaktinformationen
Ansprechpartner/-in: 
Adresse:
Munscheidstr. 14
45886 Gelsenkirchen
de
Telefon: +49 (0)2 09 / 31 99 81 74
Kurzbeschreibung

Der demografische Wandel unserer Gesellschaft birgt ein hohes gesamtwirtschaftliches Wachstumspotenzial, das durch eine demografieorientierte Personalentwicklung und Organisationsgestaltung in Unternehmen realisiert werden kann. Hierzu müssen die Innovationspotenziale von jungen und älteren Beschäftigten systematisch erschlossen und für die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen genutzt werden. Innovationsimpulse in der IT-Branche gingen bislang eher von jüngeren Beschäftigten aus. In Zukunft werden aber aufgrund des demografischen Wandels die mittleren und höheren Altersgruppen betriebliche Innovationstreiber sein müssen. Eine für das Innovationsgeschehen besonders wichtige Gruppe älterer Beschäftigter sind Personen mit nichtlinearen Karrieren. Ihre komplexe Berufs- und Lebenserfahrung führt zu erheblicher Fach- und Innovationskompetenz. Die Nutzung der Innovationspotenziale von diskontinuierlichen, älteren Beschäftigten kann eine entscheidende Einflussgröße für die Innovationsfähigkeit von Unternehmen im demografischen Wandel sein. Auf diesen „Rollenwechsel“ ihrer älteren Beschäftigten sind Betriebe innovativer Schlüsselbranchen, für die die IT-Branche beispielgebend in den Blick genommen wird, oft nicht vorbereitet. Das Projekt DEBBI will, auf der Grundlage wissenschaftlicher Analysen der speziellen Innovationsbedingungen in der IT-Branche und der individuellen und betrieblichen Faktoren für den Erfolg von älteren Beschäftigten in betrieblichen Innovationsprozessen, geeignete Mess- und Bewertungskonzepte entwickeln und erproben, um demografieorientierte Instrumente und Methoden aus der Unternehmenspraxis zu überprüfen und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln. Das Projekt soll so die Innovationsfähigkeit im demografischen Wandel durch Konzepte der Unternehmens- und Arbeitsorganisation sowie der Berücksichtung von veränderten Erwerbsbiografien nachhaltig steigern. Entsprechende demografieorientierte, in der Praxis erprobte Instrumente für ein kontinuierliches (Weiter-)Lernen auf der Ebene der Menschen und der Betriebe, aber auch in regionalen Netzwerken werden im Projekt mit Unternehmen entwickelt und realisiert. Das Verbundprojekt besteht aus zwei wissenschaftlichen (FIAP und IPP) und einem Praxisprojekt (adesso AG und gaus gmbh). Auf der Grundlage der Forschungsergebnisse sollen im Praxisprojekt unternehmerisch nutzbare Gestaltungsinstrumente und Tools entwickelt werden, die den Unternehmen helfen, neue Kompetenzcluster aufzudecken und neu zu verbinden.